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Morantschas World » Über mich!

Über mich!

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Hi!

Ich heiße Anja und habe das Bordeline-Syndrom. :wink: Image Hosted by ImageShack.us

Es ist nicht so das ich mich nun darauf versteife, aber ich wolte es erwähnen, denn darüber handelt zum Teil mein Blog.

Bevor ich zu meiner Geschichte komme, hier noch ein paar Einzelheiten zu mir:
Im Jahre 1983 wurde ich geboren und bin somit 25 Jahre alt. Meine Hobbys sind vorwiegend lesen, DVD´s ansehen und Tiere. Und eines dieser Hobbys bildet sozusagen mein Lebensstil, denn ich arbeite in einer Tierarztpraxis.
Ich wohne in einer kleinen Stadt im Sauerland, aber es ist die Stadt mit der größten Kulturhöhle Europas. Sie heißt Balve. Vielleicht wissen es noch einige, aber bei uns haben damals die Fantastischen 4 ihr Unplugged Konzert gegeben.
Viele sagen Balve ist scheiße (nebenbei stimmt es auch), aber das war wirklich so das beste in den letzten Jahren.

Nun ja… Ich arbeite wie gesagt derzeit in einer Tierarztpraxis. Das tat ich nicht immer.
Meine erste Ausbildung schloss ich als Erzieherin ab. Dadurch das ich meine Theoretische Prüfung ablegte, aber nicht die Praktische, darf ich mich Ezieherin schimpfen jedoch nicht als eine arbeiten.
Aufgrund meiner Erkrankung ist das auch nicht möglich und soll es auch nicht mehr tun. Es war auch der Grund, weshalb ich aufgehört habe und auch musste.

Naja ich bin logischerweie auch extrem Tierlieb und hatte eine Zeitlang eine Notstation für Meerschweinchen und Kaninchen. Neben meinen Hunden und derzeit 4 Meeries, habe ich leider nicht mehr soviel Zeit für andere Tiere und das obwohl es doch so viele in den Tierheimen gibt :emotion:  .

Ansonsten gibt es noch nicht allzuviel. Hier ist mein Text zu meiner Geschichte, wie ich zu der Diagnose Borderline kam. (Den nachfolgenen Text aktualisiere ich immer mal wieder, da mir immer wieder was einfällt um ihn verständlicher zu machen.)


Bis zum Jahr 2007 wusste ich nicht genau was das heißt: Borderline-Syndrom…
Ich habe bis Dato nur einmal etwas darüber gelesen und das nur, weil eine alte Freundin  mit der ich meine Jugend in einem Haus verbracht habe, es auch hat.

Ich begriff es einfach nicht und interessieren tat es mich auch nicht wirklich. Klar habe ich mich ein wenig informiert, aber für mich tat ich es ab als “Irre-die-sich-schneiden” oder auch als “Emo´s” die Aufmerksamkeit haben wollen.
Es war unnahbar für mich oder vielmehr noch - ich versuchte es nicht an mich herankommen zu lassen. *laut lach*
Die erste Zeit versuchte ich mich damit auseinander zu setzen, denn für gewöhnlich informiere ich mich über ungewöhnliches bzw. über etwas das mir selbst unbekannt ist.

Alles blieb liegen und die Bücher blieben direkt in der Bücherei.

Das ich anderes bin als andere, bemerkte ich eigentlich recht früh.
Stimmen schlichen sich in meinen Kopf, kommentierten alles und ich hatte einen Verfolgungswahn. Neben meinen seltsamen Weltanschauungen nur Nebensächlichkeiten.
Anfangs habe ich es als normal angesehen, obwohl ich mich immer gefragt habe: ” Haben Andere das auch? Ach bestimmt, denn….” Ich diskutierte immer alles mit mir selbst aus. Klappte ganz gut, da ich mir keine Widerworte gab.

Als Kind und Jugendliche war ich unbeherrscht und hatte Wutanfälle. Geprügelt habe ich mich auch des öfteren. Nur gut, dass ich ein Mädchen bin, sonst hätten meine Eltern oft zur Schule kommen müssen.
Urteil der Lehrer: “Die Jungen haben angefangen.”
In der 5. und 6. Klasse hatte ich Depressionen und zwar sehr stark. In der Schule sah ich entweder aus dem Fenster, bekam nichts mit und war in meiner eigenen Welt ( ein Anzeichen von Borderline). Entweder ich flog aus der Klasse oder musste stehen damit ich wach bleibe.

Sobald ich nach Hause kam, legte ich mich direkt ins Bett. Meine Mutter musste mich dann immer wecken, damit ich esse, den Hund ausführe und meine Hausaufgaben mache.
Daheim war einfach ein Ort für mich, der mir halbwegs Sicherheit bot. Da musste ich kein Gehänsel ertragen. Mein Aussehen passte den meisten nicht, was ich heute gewissermaßen nachvollziehen kann. Ihr wolte den grund der Hänselleien wissen? Meine Augen. Ja, ihr lest richtig meine Augen passte den Leuten nicht. Meine Kosenamen waren “Japse”, “Chinaböller”, Chinamann” oder weiteres. Es nahm kein wirkliches Ende. Ich litt und dch nahm ich alle in Schutz, als es die Schulleitung mitbekam. Ich wurde dmals gefragt, ob ich mich gemobbt fühle. Meine Antwort war nein und dabei hätten die Drei, die es da zu mir sagten, sofort ein Tadel bekommen. Doch dadurch wurde es auch nicht besser.
Die Schule war also sehr anstrengend.

Mit den Depressionen zog es sich bin zum Ende der neunten Klasse, dann kam ein leichter Aufwärtstrend. Doch stimmen tat nichts. Ich wurde jemand der ich nicht war, ich versuchte normal zu sein, zu sein wie andere. Ich kopierte sie, denn ich wollte endlich Freunde haben.
Meist geriet ich an irgendwelche Kerle und versuchte mich selbst zu trösten oder zumindest zu vergessen.

Ich schlängelte mich durchs Leben, bis ich mein Anerkennungsjahr zur Erzieherin in Münster gemacht habe. Wieder eine große Veränderung, die meine inneren Schlösser zu meinem wahren ich knacken sollten.

Kurz vor Ende der Ausbildung bin ich zum aufgrund starker Kopfschmerzen zum Arzt gegangen,  welche Tag und Nacht andauerten.
Ich musste zum Neurologen.
Sie steckten mir unteranderem Nadeln in den Kopf.
Noch heute erinnere ich mich an die Bilder. Ich sehe mich dort sitzen. Ich stand neben mir und sehe wie ich weine vor Schmerz. Die Arzthelferin hat Mitleid, sieht mich traurig an und sagt mir immer wie lange ich noch die nadeln im Kopf haben muss. Es tat so höllisch weh.
Dann kam die Auswertung vom Arzt:
” Sie haben da was im Kopf”

Eine Welt brach zusammen. Er meint ich müsse ein CT machen, da er nichts genaues erkennen könne. Er verschreibt mir starke Medikamente gegen die Schmerzen. Es war eine bunte Mischung und sie sollten einen vom Hocker hauen, nur bei mir taten sie nichts davon…
Das CT blieb negativ auf einen Tumor. Aber Recht hatte der Neurologe, dass da was in meinem Kopf ist.
Das Borderlne-Syndrom kann man mit diesen tollen Schreibern auf Papier bringen, das erfuhr ich in meiner Therapie.
Jedenfalls wurde ich in der nächsten Zeit oft krankgeschrieben. Ich konnte einfach nicht mehr und versuchte mir des öfteren das Leben zu nehmen… Ich hatte nichts mehr woran ich mich festhalten konnte.

Die Ausbildung brach ich ab und zog zu meinen damaligen Freund nach Plettenberg.
Ich wollte nicht mehr alleine sein, doch ich verschanzte mich.
Ich baute mir eine kleine Welt auf. Alles perfekt und ich hatte meinen “Untertan”, wenn was nicht so lief wie ich wollte rastete ich aus und sonst versteckte ich mich mit meinen Depressionen in der Wohnung. Zudem wurde ich auch noch Magersüchtig und hungerte mich in kurzer Zeit von etwas über 80 kg runter auf ca 50 kg.
Ich bekam einen Nervenzusammenbruch nach den nächsten. Es wurde immer schlimmer. Wir gaben seinen Eltern die Schuld und zogen nach Balve. Ich verstand mich erst super mit seinen Eltern, zumindest bis er und ich uns verlobt hatten.

Ich begann eine neue Ausbildung, nachdem ich ein Jahr in Plettenberg nichts getan habe.
Es lief super.
Naja sofern man meine ansteigenen Wutausbrüche nicht mitzählt und die waren nicht ohne. Es war mir egal wo ich das machte, wer dabei war oder sonst etwas in dieser Richtung. Leute die mir komisch kamen wurden vernichtet oder ignorierte ich. Es zog einiges mit sich.

Dann bekam ich ständig Angst, überall zu viele Menschen die mich berührten, ansprachen und ansahen.
Alles wurde zuviel und ich konnte nicht einmal mehr zur Schule gehen. Im Klassenraum bekam ich Halluzinationen. Ständig sah ich jemanden der mit einem Messer auf mich zu kommt und mich umbringt.
Ich traute mich nicht mal mehr zum Briefkasten, geschweige denn aus der Haustür.

Ich ging zu meinem Hausarzt als Notfall.. Vor lauter Angst bekam ich keine Luft mehr und war nur am Hyperventilieren.
Da er mich von kleinauf kannte, hatte ich bei ihm keine Angst. Mittlerweile hielt ich mich auch von Männern fern, worunter mein damaliger Freund sehr litt.
Er unterhielt sich mit mir und sagte, dass ich verdammt starke Depressionen hätte und er mir nur bedingt helfen könnte. Er verschrieb mir Tabletten und verordnete mir jede Woche eine Spritze, die ich mir abholen sollte. Sorgen machte ihm auch mein Körperlicher Zustand. Ich wog zu dem Zeitpunkt 58 kg, hatte aber ein eingefallendes, weißes Gesicht und er fragte, ob er es richtig aufnimmt das ich Essprobleme hätte.
Konnte nur bejahen.

Ich sollte schnell zu einer Neurologin. Naja, das tat ich auch 1 Monat später.
Wieder mit viel Angst musste ich mit vielen Menschen öffentliche Verkehrsmittel benutzen.
Das Gespräch mit der Ärztin verlief rasend schnell:
” Ich schicke Sie in die Hans-Prinzhorn-Klinik, denn helfen kann ich Ihnen nicht. Sie packen noch heute Ihre Koffer und fahren dahin”

Am selben tag fuhr ich nicht hin, sondern wiederum 1 Monat später.
Eine Welt brach weiter zusammen.
“Eine Klinik für Psychisch Kranke. Jetzt bin ich auch eine von diesen Irren…”, das waren meine Gedanken.
Ich machte diesen Schritt und sollte länger da bleiben.
Was es für eine Station war, verstand ich erst später.
“Station C9 - Station für Borderliner”

“Ich habe es nicht”, sagte ich mir immer wieder.
Es dauerte eine Weile bis ich mich mit anderen angefreundet hatte.
Und 2 Borderliner sagten mir:
“Du bist eine von uns!”
Meine Therapeutin machte viele Tests mit mit und nach ca. 4 Wochen teilte sie mir das Ergebnis mit.
1. Depressionen
2. Trauma
3. Borderline-Syndrom

Auf der Skala, welche von 0 bis 10 verlief, die sie mir zeigte lag ich auf einer 9.
Ich saß da, war fertig und weinte. Warum ich? Wie kann das passieren.
Sie riet mir, dass ich das stationäre DBT (Dialektisch-behaviorale Therapie) auf der Station machen solle. Eine spezielle Therapie für die Borderliner.
Ich nickte nur noch und alles prasselte an mir vorbei.

Was mir in Erinnerung blieb und woran ich es festmachen konnte, weshalb grade ich Borderline habe war etwas aus meiner Kindheit:
Ich wurde als Kind mißbraucht…

Es klingt unwahrscheinlich, aber es ist leider passiert. Erst nach Jahren kam alles hoch. Ich hatte alles verdrängt, es tat so weh und die Bilder holten mich immer wieder ein. Ich wusste was es war, weshalb ich nicht intim mit meinem damaligen Freund werden konnte.
Ich ließ ihn nicht mehr an mich heran.
Alles machte plötzlich einen Sinn! Ich wurde logisch! Ich erfuhr wer und was ich bin…

Ich meldete mich zum DBT an, zwar mit Angst (wie immer), aber mit der Aussicht, dass ich mich kontrollieren kann.

Das DBT habe ich für mich erfolgreich abgeschlossen und durfte nach 10 Wochen stationärem Aufenthalt und 1 Woche Belastungsurlaub daheim bleiben.
Ich trennte mich von meinem Verlobten. Die Beziehung lief alles andere als noch rund und er musste schon sehr unter mir leiden. Besonders, weil ich ihm das schlimmste antat, was man einem Menschen nur antun kann. Ich bereue es zutiefst.
Es war das Beste. Und das sehen wir beide so. Eine Trennung wäre so oder so gekommen, nur die Umstände sind alles andere als rosig gewesen und hat einiges kaputt gemacht. Heute ist er mein bester Freund und auch er bezeichnet mich als seine beste Freundin, was nach der Geschichte die wir miteinander durchgemacht haben ein starkes Stück.

Mein Leben läuft derzeit in geregelten Bahnen.
Ich gehe arbeiten und mache ab August ´09 eine 2 Jährige Umschulung zur Tiermedizinischen Fachangestellten.
Zum ersten mal habe ich eine Wohnung die ich alleine bewohne und in der ich mich auch wohl und sicher fühle.
Nebenbei führe ich auch weiterhin meine Therapie durch bei einer super Therapeutin und sie hat mich schon ein ganzes Stück weiter gebracht. Ich selbst bin stolz auf mich und was ich bisher selbst bewerkstelligt habe. Doch auch meine Eltern sind stolz und zeigen es mir immer wieder.
Auch mit ihnen habe ich viel durchmachen müssen, weshalb ich auch sagen kann, dass meine Kindheit nicht die beste war. Heute kann ich zu ihnen hingehen mit meinen Problemen und sie helfen mir, anstatt zu ignorieren. Ich gab mir mühe und es tut verdammt gut zu sehen und auch zu fühlen, dass nun meine Eltern sich mit der Krankheit abgefunden haben und akzeptieren, dass ihre jüngste Tochter auf eine andere Art normal ist.
Ich bekomme nun viel unterstützung von Seiten meiner Eltern und das bedeutet mir unheimlich viel. Daran bemerke ich auch, dass ich weiter gekommen bin. Ohne mein zu tun und das ich auch an mir arbeite, wäre es nicht möglich gewesen.

Zum Krankheitsbild:

Im Internet ist immer die Rede von “Borderline-Persönlichkeitsstörung”.
Meine damalige Therapeutin wurde immer sauer, wenn sie die Story dazu erzählte. Es sei keine Persönlichkeitsstörung.
Unsere Persönlichkeit sei nicht abnorm, sondern speziell!

Jeder von uns hat einen Borderliner in sich, sage ich immer, es fehlt nur das Ereignis das es hoch kommen lässt.
Und selbst dann gilt es gewisse Kriterien zu erfüllen.Im DBT (Dialektisch-behaviorale Therapie) lernten wir sehr viel, unteranderem auch diese Kriterien zu deuten und zu verstehen.
Ich fand mich sehr oft darin wieder und von diesen 9 Kritereien treffen 7 auf mich zu.
Dies sage ich nicht nur, sondern habe ich mit meiner Therapeutin auseinander genommen.
Generell heißt es, das von 9 Kriterien, 5 erfüllt sein müssen.

Die Kriterien sind:

1. mit Gefühlen nicht klarkommen, emotionale Instabilität

2. Wütausbrüche, Schwierigkeiten mit Wut umzugehen und diese zu kontrollieren

3. 2 Potentiell impulsive Verhaltensweisen (Sucht, Drogenkonsum, Alkohlkonsum), häufig wechselne Partner, Fress-Brech-Anfälle, gar nicht essen, riskantes Verkehrsverhalten, Hochrisikoverhalten (wie über die Straße gehen mit geschlossenen Augen, über bahngleise balancieren), extreme Sportarten

4. Verzweifeltes Bemühen, verlassen werden zu vermeiden, Verlustängste (vermeidung Beziehung einzugehen, klammern)

5. Intensive Beziehung, Idealisierung vs. Entwertung ( Nähe => Distanz => Problematik = gleichzeitig aktiviert)

6. Selbstverletztendes Verhalten, Selbstmordversuche, Selbstmordandrohungen

7. Dissoziative Phänomöne, paranoides Denken, Pseudohalluzinationen

8. Identitätsstörung
=> Instabilität in der Identität
=> berufliche Ziele, private Ziele, Beziehungen sind instabil
=> unsicherheit in sexueller Orientierung

9. Chroische Gefühle von Leere
=> nichts fühlen können

Ebenfalls gibt es eine Theorie.

Diese Theorie besagt, das die Borderline-Störung durch zwei Faktoren beeinflusst wird:

1. biologische Faktoren

2. soziale Faktoren (invalidierende Umgebung)

Beide Faktoren gehen in einander über.

Weiter wird angenommen das Borderline, eine Störung der Emotionsregelung ist, d.h. :

1. Gefühle werden schnell ausgelöst
2. Gefühle werden intensiv ausgelöst
3. Gefühle gehen langsamer zurück

Aus diesen 3 Punkten ergibt sich im gesamten eine emotionale Verwundbarkeit.

Komme ich nun zu den Faktoren, um sie näher zu erläutern.

Biologische Faktoren:
Bei uns Borderlinern ist das Limbische System, welches das Gefühlszetrum in unserem Gehirn darstellt, feiner ausgeprägt. Es bedeutet soviel, dass wir eine niedrigere Schwelle haben damit es aktiviert wird.
Um genauer zu sein ist es überaktiviert im Frontalhirn. Es kann zum einen durch komplikationen in der Schwangerschaft oder während der Geburt entstehen.

invalidierende Umgebung:
Bei der invalidierenden Umgebung ist es bereits etwas schwerer zu erklären.
Wir geben etwas viel mehr an Wert und Gefühlen. Wir geben ihnen einen höreren Wert als sein müsste.
Und dies ist ein größeres Problem. Unsere Umgebung ist intolerant gegen negativen, als auch positiven Gefühlen, diese sind wie schon beschrieben stärker ausgeprägt und es wird vermittelt, dass wir uns dafür schämen müssen. Somit wird alle ignoriert, solange wir Borderliner uns den Werten der “Normalen” Menschen unterordnen.

Es ist sehr schwierig alles auf zuzählen, da vieles über Auf- und Abwertung läuft.
Ich vereinfache einiges in dem ich es kurz in Stichpunkten notiere:

- Betrafung  und körperliche Mißhandlung
- permanente Konflikte
- hohe Erwartung der Umwelt, bei nicht Erfüllung kommt Kritik, Ablehnung,
Abwertung, Ignoranz
- fehlende Motivation 8kaum bis keine Unterstützung bei Problemen)
- “perfekte Familie”
- “chaotische familie”
- Grenzüberschreitung durch körperlichen und/oder sexuellen Mißbrauch
(Traumatisierung)

Alles zieht seine Folgen nach sich, so auch die Invalidierenden Umgebung.
Hier wieder einige Stichpunkte dazu:

- Unsicherheit darüber, ob man seinem Erleben trauen darf
- Unsicherheit im Hinblick auf das Selbstkonzept/ Selbstbild
- Wechsel zu starker Distanz und Nähe
- Kind lernt durch starke Gefühlsäußerungen, zumindest eine Reaktion er
Umgebung zu erhalten
- passive Aktivität => durch Demonstration eigener Hilflosigkeit um Hilfe
hoffen